Des Künstlers Geist - Das Herz ist seine Wahrheit
Warum die Produktion „Wenn ich mir was wünschen dürfte“
Manchmal entsteht etwas Besonderes aus einem einfachen Wunsch: Musik zu machen, die berührt, die versteht und die Menschen miteinander verbindet. „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ ist genau aus diesem Wunsch junger Musiker entstanden – der Sehnsucht nach einer Produktion, die zeitgemäß ist und zugleich voller Gefühl, Nähe und Wahrhaftigkeit steckt. Die deutschen Chansons entfalten dabei ihre ganze Kraft: Jede Geschichte steht für sich und öffnet einen eigenen emotionalen Raum – mal leise und berührend, mal humorvoll und überraschend, aber immer nah am Leben.
Im Mittelpunkt steht ein junges Ensemble, das sich mutig auf den Weg macht, sein Publikum nicht nur zu unterhalten, sondern wirklich zu erreichen. Mit eindringlichen Stimmen, feinen Zwischentönen und liebevoll gesetzten komödiantischen Momenten entsteht ein Abend, der bewegt, überrascht und lange nachklingt.
Ein Abend, der nicht nur klingt– sondern spürbar macht, was Musik bewirken kann.

Sandro Hähnel
Der Tenor Sandro Hähnel wurde in Sachsen geboren und entwickelte früh eine enge Verbindung zur Musik und zur Bühne. Seine künstlerische Arbeit ist geprägt von Vielseitigkeit, Neugier und dem Anspruch, musikalische Ausdrucksformen in ihrer ganzen Bandbreite zu erforschen.
Im Zentrum seines künstlerischen Verständnisses steht die Verbindung von sängerischer Gestaltung und darstellerischer Präsenz. Für ihn entsteht musikalische Wirkung dort, wo Stimme, Körper und Ausdruck zu einer glaubhaften Einheit verschmelzen.
Sein Repertoire umfasst sowohl klassische Opernpartien als auch zeitgenössische und spartenübergreifende Projekte. Dabei interessiert ihn insbesondere die emotionale Unmittelbarkeit der jeweiligen Figur und deren authentische Vermittlung auf der Bühne.
Sandro Hähnel versteht seine künstlerische Tätigkeit als fortlaufenden Prozess, der von Offenheit, Experimentierfreude und dem Wunsch nach direkter Kommunikation mit dem Publikum geprägt ist.

Natalija Radosavljevic
Die Sopranistin Natalija Radosavljevic wurde in Belgrad geboren und fand früh einen intensiven Zugang zur Musik. Ihre künstlerische Entwicklung ist geprägt von einer tiefen emotionalen Bindung zum Gesang sowie dem stetigen Bestreben, musikalische Inhalte authentisch und unmittelbar erlebbar zu machen.
Im Zentrum ihrer Arbeit steht die Verbindung von stimmlicher Gestaltungskraft und innerer Ausdruckswahrheit. Sie versteht Gesang als erzählerische Form, in der emotionale Tiefe und musikalische Struktur untrennbar miteinander verbunden sind.
Mit großer Hingabe widmet sie sich dem Opern- und Oratorienrepertoire und erweitert kontinuierlich ihr interpretatorisches Spektrum. Dabei steht für sie nicht allein die technische Perfektion im Vordergrund, sondern vor allem die glaubhafte Verkörperung musikalischer Charaktere und Emotionen.
Ihre künstlerische Präsenz ist geprägt von Offenheit, Kommunikationsfreude und dem Wunsch, das Publikum in unterschiedliche musikalische und emotionale Räume mitzunehmen.

Heechul Yang
Heechul Yang entdeckte bereits früh in seiner pianistischen Ausbildung seine besondere Affinität zur Liedbegleitung. Im Verlauf seiner künstlerischen Entwicklung formte er diesen Bereich zu seinem zentralen Schwerpunkt und richtete seine musikalische Arbeit konsequent auf die Verbindung von Klavier und Stimme aus.
Im Mittelpunkt seines künstlerischen Verständnisses steht die lebendige Auseinandersetzung mit dem musikalischen Inhalt und dessen emotionaler Dimension. Für ihn bedeutet Liedgestaltung, den Ausdruck eines Textes und die innere Welt der Musik in einen unmittelbaren, gemeinsamen künstlerischen Raum zu überführen.
Mit großer Sensibilität und klarem Gespür für vokale Bedürfnisse begleitet er Sängerinnen und Sänger sowohl im solistischen als auch im ensemblebezogenen Kontext. Dabei versteht er sich als musikalischer Partner, der Interpretationen nicht nur unterstützt, sondern aktiv mitgestaltet und vertieft.
Seine Arbeit ist geprägt von Offenheit für interpretatorische Prozesse und dem Wunsch, musikalische Inhalte so zu vermitteln, dass sie emotional erfahrbar und künstlerisch lebendig werden.